1.Tag, 03.03.07 - Qutb Minar
Transport und Verkehr
Man muss dazu sagen, Fahren in Indien ist ein Abenteuer. Abgesehen vom Linksverkehr, was für uns Europäer ohnehin schon gewöhnungsbedürftig ist, kommt noch der typische Fahrstil dazu. überholen, und das muss man dauernd, wird mit ständigem Hupen angekündigt.
In den Städten herrscht deswegen ein höllischer Lärm. Alles was sich irgendwie auf Rädern fortbewegen kann, ist auf der Straße. Da gibt es neben den Autos, LKW’s und Mopeds auch Fahrradrikschas, Ochsen- und Kamelkarren sowie Menschen die Lastkarren schieben oder hinter sich her ziehen.
Nicht zu vergessen sind da „Millionen” von gelb-grünen Tuktuks. Für Inder ein preiswertes und viel genutztes Verkehrsmittel. Man ist manchmal erstaunt wie viel Menschen in so ein Ding reinpassen. Vor den Ampeln, sofern es denn welche gibt, steht man nicht hinter- sondern wenn es irgendwie geht, neben einander. Möglichst jeder in die Polposition. Bei Grün versucht dann jeder, mit wildem Gehupe, nach vorne zu drängeln.
Qutb Minar
Wir fahren durch das Verkehrschaos von Neu Delhi zum großen Qutb-Komplex. Die Ursprünge dieses Geländes gehen auf das 1200 Jh. zurück. Weit hin sichtbar ist der Moscheeturm Qutb Minar mit einer Höhe von ca. 72m.
Ein weiteres Highlight dieses Platzes ist die „Eiserne Säule”. Die aus 98% Schmiedestahl bestehende Säule von Kuttub hat eine Länge von 7m und ein Gewicht von 6,5t. Hergestellt wurde sie von Chandragupta II Vikramaditya (* 375 n. Chr., † 414 n. Chr.).




