Allgemeine Informationen
Visum
Für Indien ist ein Visum erforderlich, was bei den indischen Botschaften zu bekommen ist.
Bei welcher Botschaft, das hängt vom Bundesland ab, in dem man wohnt.
Für NRW ist es die Botschaft in Frankfurt. Visa gibt es für verschiedene Aufenthaltsdauern.
Das 3-Monatsvisum kostet 50 €.
Das Visum kann auch über die VisumCentrale www.visum-centrale.de
besorgt werden. Diesen Weg habe ich gewählt. Dann fallen aber noch zusätzliche Kosten von 22€ an.
Zeit
Hier die aktuelle Uhrzeit in Indien:
A.M.: Ante meridiem = Vormittag
P.M.: Post Meridiem = Nachmittag
Da Indien nur eine Zeitzone hat und die auch für das ganze Jahr gilt,
ergeben sich folgende Zeitverschiebungen:
MEZ + 4 ½ Std. und zur Sommerzeit beträgt sie MEZ + 3 ½ Stunden.
Geld
In Indien wird mit der Rupie gezahlt. Im Allgemeinen hat man nur Papiergeld, was es in den Stückelungen von 10,20,50,100 und 500 Rupien (Rs) gibt. Zum Zeitpunkt meiner Reise bekam man für 1 €, 57 Rs. Euros und Dollars lassen sich in fast jedem Hotel wechseln. Man sollte aber möglichst saubere und intakte Scheine mit nehmen.
Ich habe sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass ich mir sofort bei Ankunft in Delhi, bei einer Flughafenbank (State Bank of India) 300 € eingetauscht habe. Mit diesem Geld bin, was für den Tagesbedarf bestimmt war, ausgekommen. Das Essen ist billig, dazu mehr in einem anderen Abschnitt, und ansonsten gibt man auf einer Rundreise nicht viel Geld aus. Was aber sehr wichtig ist, ist Kleingeld! Also jede Menge 10-Rupien-Scheine. Trinkgeld, Bakschisch, wird überall erwartet.
Bettelnden Kindern sollte man nicht unbedingt Geld geben, aber es gibt verdammt viele arme Menschen wie z.B. Behinderte, die sich über eine kleine Gabe freuen. Klar, man kann nicht allen Helfen aber hier und da mal ein 10-Rupien-Schein spenden, macht uns nicht ärmer und den betroffenen Menschen glücklicher.
Essen und Trinken
Die rajasthanische Küche ist in erster Linie mal vegetarisch. Es gibt köstliche Linsen- und Gemüse-Currys, die nicht immer unbeningt scharf sein müssen aber mit Gewürzen wird nicht gespart. Auf besonderen Wunsch werden die Speisen auch für europäische Verhältnisse hergerichtet. Bei den ersten Essen habe ich noch Fleischgerichte (Mutton = Ziegenfleisch) bestellt. Da aber recht wenig Fleisch gegessen wurde, habe ich mich auch voll auf die vegetarische Küche eingestellt, die mir im übrigen, sehr gut bekommen ist. Für ein Essen im Lokal kann man so mit 200 Rupien rechnen. Eine Flasche Bier kostet so um die 120Rs. Es gibt eigentlich keine kompletten Gerichte. Alles muss einzeln bestellt werden. Getränkeflaschen werden erst am Tisch geöffnet und das ist auch gut so. In einigen Restaurants wird kein Alkohol ausgeschenkt.
Für den kleinen Hunger zwischendurch, kann auch auf die Snacks, die am Straßenrand angeboten werden, zugriffen werden. Ist allerdings nicht jedermanns Sache, sollte man auch nicht in den ersten Tagen des Aufenthalts machen. Der Magen muss sich auch erst an das andere Essen gewöhnen. Ich habe es mehrfach probiert und mir hat es immer geschmeckt und ist mir gut bekommen. Meistens sind es mit Gemüse gefüllte Teigtaschen, die in heißem Öl ausgebacken werden. Am besten fragt man den Reiseleiter ob hier essen kann oder lieber nicht. Für diese Snacks sind so etwa 10 Rupien fällig.
Kleidung
Da sehr viel gefahren wird, ist bequeme Kleidung angesagt. Bei Temperaturen tagsüber so um die 28°C bis 30°C entsprechend leichte Kleidung. Am Abend kann auch ein leichter Pullover oder Jacke angenehm sein. Die Damen sollten nicht so, wie bei uns gewohnt, offenherzig rumlaufen und die Herren nicht in kurzen Hosen auftreten. In Tempeln sowieso nicht. Kurze Hosen werden in Indien nur von Menschen niederer Kasten getragen. Vernünftiges Schuhwerk ist auch sehr wichtig, da mitunter auch viel gelaufen wird. Eine Regenhaut oder ähnliches ist auch nicht schlecht, da es auch mal regnen kann. Bei uns war das einmal der Fall und zwar in Pushkar.
Tagesgepäck
Für das Tagesgepäck ist es sinnvoll einen kleinen Rucksack oder eine Umhängetasche dabei zu haben. Nicht immer ist das Hauptgepäck erreichbar und irgendwie muss der Kleinkram, wie Fotozubehör etc., untergebracht werden.
